Sehenswürdigkeiten in Fulda 
Sehenswürdigkeiten in Fulda

Sehenswürdigkeiten in Fulda


Stadtschloss Fulda

Das Stadtschloss befindet sich inmitten der Stadt Fulda. Es wurde um 1700 herum als Residenz für die Fuldaer Fürstäbte erbaut. Ursprünglich war das Schloss eine Abtsburg. Wann genau die Burg errichtet wurde, ist leider nicht bekannt. Erstmals erwähnt wurde sie um 14 Hundert herum. Um sie leichter Verteidigen zu können, befand sich der Bau schon damals auf einer Anhöhe. Später wurde die Abtburg mit drei Befestigungsanlagen gesichert. Anfang 1700 erfolgte der Erste Ausbau der Residenz zu einem Schloss. Noch heut bilden Teile des ursprünglichen Baus den Mittelpunkt des Schlosses. Unmittelbar nach seinem Amtsantritt 1672 plante der damalige Abt Bernhard Gustav von Baden Durlach erneut eine Erweiterung der Residenz. Das ohnehin schon vierflügelige Gebäude wurde um einen weiteren Flügel bereichert. Nur wenige Jahre später, 1706 übernahm der Kurfürst Adalbert I. von Schleifras den Besitz. Unter ihm kam es abermals zu einem Ausbau des Schlosses. So entstand nicht nur der Ehrenhof, sondern es erfolgte auch der Umbau zu einem Barockschloss. Während die Fassade relativ früh fertig gestellt war, dauerte der Innenausbau, an dem sich viele Künstler beteiligten, bis zum Jahr 1720. Bis heut blieb der Bau im barocken Stil weitgehend erhalten. Um 1800 herum diente das Schloss als Residenz für den Kurprinzen. In der heutigen Zeit wird es als Stadtverwaltung genutzt. Da sich die meisten Räume fast im Originalzustand befinden, können diese auch besichtigt werden. Ebenfalls kann man hier eine Ausstellung von Gemälden, Porzellan und zahlreichen Stuckarbeiten besuchen. Ein Highlight ist das sogenannte Spiegelkabinett, ein ehemaliger Ankleideraum mit hunderten kleinen und großen Spiegeln.


Michaelskirche

Die Michaelskirche, die sich auf dem Michaelsberg in direkter Nachbarschaft zum Dom von Fulda befindet, entstand 820 bis 822 als Kapelle auf dem Gelände des ehemaligen Mönchsfriedhofs und gilt als älteste Grabeskirche Deutschlands. Sie wurde im karolingischen Stil erbaut und diente als Totenkapelle des Benediktiner-Klosters Fulda, das 744 gegründet wurde und große Bedeutung als kulturelles Zentrum im Mittelalter hatte. Als Vorbild für die Kapelle diente die Grabeskirche zu Jerusalem. Die Konzeption des Zentralbaus wird Rabanus Maurus zugerechnet, da sich in der Vita Abt Eigils, der als Erbauer der Michaelskirche gilt, eine Deutung der Bausymbolik findet, die sich ausdrücklich eben auf Rabanus Maurus beruft. Dieser Zentralbau besaß ursprünglich ein Gewölbe. Dass er sich genau über 8 Säulen erhebt, hat Symbolcharakter, da 8 als die Symbolzahl für die Auferstehung gilt. Bereits in der ursprünglichen Kapelle befanden sich Reliquien aus dem Heiligen Grab. Leider ist die Kopie des Heiligen Grabes im Obergeschoss, die mit 3 Altären versehen war und etwa um 1093 errichtet worden sein muss, nicht mehr erhalten. Die Krypta geht auf 820 zurück und befindet sich unter der Rotunde. Diese Rotunde wurde im Zuge umfangreicher Erneuerungsarbeiten im 10. und 11. Jahrhundert zur Kreuzform ausgedehnt, außerdem dürfte zu dieser Zeit der West-Turm gebaut worden sein. Die 8 Kapitelle entstammen verschiedenen Epochen. Vier davon dürften auf den karolingischen Gründungsbau zurückreichen, die anderen vier stammen wohl aus dem frühen 11. Jahrhundert. Im Jahr 1618 wurde der Turm über der Rotunde höher gebaut und erhielt einen kegelförmigen Spitzhelm. An der Nordseite der Michaelskirche wurde 1715 noch die Rochus-Kapelle angebaut. Im Innenraum der Kirche trifft man auf zahlreiche Wandmalereien aus dem 11. Jahrhundert.


Deutsches Feuerwehrmuseum

Der Beruf des Feuerwehrmannes ist mehr als nur der Traum von kleinen Jungs. Das Deutsche Feuerwehrmuseum widmet sich dem Thema Brandschutz und zeigt, dass dies kein unwichtiger Teil der Technik-, Sozial und Zeitgeschichte ist. In einer bemerkenswerten Ausstellung werden Exponate aus der Zeit der Renaissance bis in die heutige Zeit gezeigt. Für angemeldete Gruppen besteht zudem die Möglichkeit, besondere Schätze des Museums, die normalerweise unter Verschluss sind, zu sehen. In den zwei Ausstellungshallen des 1988 gegründeten Museum werden die unterschiedlichsten Objekte gezeigt, einfachen Wassereimern bis zu den technisch ausgeklügelten Löschfahrzeugen aus dem 20. Jahrhundert. Eine Handruckspritze aus dem Jahr 1751 befindet sich in der Sammlung, ebenso wie die älteste bekannte von Pferden gezogene Drehleiter aus dem Jahr 1808 und erste Autospritzen aus den 1920er Jahren und vieles mehr. Neben diesen spektakulären Exponaten haben die Verantwortlichen aber darauf geachtet, dass neben den Berufsfeuerwehren auch kleine freiwillige Wehren und ihre Ausrüstung gewürdigt werden. So erhalten Besucher einen breiten Überblick über Feuerwehrwesen und Brandschutz. Gerade für Kinder ist es spannend, Dinge selbst auszuprobieren und in die Rollen der Großen zu schlüpfen. Auch das ist hier im Feuerwehrmuseum möglich. Daneben können Interessierte und Forschende das Archiv und die Fachbibliothek nutzen. In Sonderschauen werden Besucher regelmäßig über Sonderthemen informiert. Interessant ist auch der thematische Blickwinkel auf dem Weg zum Museum. In einem Feuergarten werden hier Pflanzen wie Brennnesseln, Fackellilien, Königskerze oder Lampionblumen kultiviert und leiten so die Besucher auf botanische Art und Weise zum Thema der Ausstellung hin. In der Presse wurde bereits oft über das Museum berichtet, vor allem in regionalen und lokalen Zeitungen.




Zahlen & Fakten: Stadtname:
Fulda

Bundesland:
Hessen

Regierungsbezirk:
Kassel

Landkreis:
Fulda

Höhe:
261 m ü. NN

Fläche:
104,05 km²

Einwohner:
64.177

Autokennzeichen:
FD

Vorwahl:
0661

Gemeinde-
schlüssel:

06 6 31 009



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